Konfrontationsverfahren

Ein wichtiges Prinzip der Konfrontationsverfahren [synonym: Exposition] besteht darin, dass die Patienten unter therapeutischer Hilfe und nach ausführlicher Diagnostik sowie psychologischer Vorbereitung genau die Situation lang andauernd und wiederholt aufsuchen, in denen ihre psychische Probleme (z. B. Flugangst, soziale Phobien, Zwangsstörungen) auftreten (vgl. Michael & Tuschen-Caffier, 2009).

Indikation

Die Technik der Exposition ist in der Verhaltenstherapie vor allem bei Phobien (einschließlich der phobischen Komponenten bei sozialer Gehemmtheit)     Denk- u. Handlungszwängen, bei Ess-Störungen, sowie in der Rückfallprophylaxe bei Suchtmittelabhängigkeit angewandt und erforscht worden (vgl. Hand, 2008, S. 158f.).