Kostenzuschuss durch die GKK

Voraussetzungen für einen Kostenzuschuss (€ 21,80/Therapieeinheit) durch die GKK sind:

  • Das Vorliegen einer psychischen Störung, die als Krankheit im sozialversicherungsrechtlichen Sinn anzusehen ist. Keine Kosten werden z. B. bei Beratung (z. B. in Schul-, Familien- und Berufsproblemen) übernommen.
  • Der schriftliche Nachweis, dass spätestens vor der 2. psychotherapeutischen Behandlung (Sitzung) eine ärztliche Untersuchung durchgeführt wurde. Diese Bestätigung kann formlos oder auf dem von der Kasse aufgelegten Bestätigungsformular erfolgen.
  • Bei Behandlungen, die mehr als 10 Therapieeinheiten erforderlich machen, ist ein Antrag auf Kostenzuschuss zu stellen. Achtung! Dieser Bewilligungsantrag ist unbedingt vor der 11. Sitzung zu stellen. Maßgeblich für die Bewilligung ist das Datum des Einlangens des Antrages bei der Gebietskrankenkasse. Nachträgliche Bewilligungen sind leider ausgeschlossen. Die Bewilligung gilt ausschließlich für die auf dem Antrag genannte Therapieform bei der genannten Therapeutin/dem genannten Therapeuten und gilt für eine bestimmte Anzahl von Behandlungen, die während eines genau definierten Zeitraumes (Beginn und Ende der Bewilligung) konsumiert werden können. Nicht aufgebrauchte Sitzungen verfallen mit dem Ende der Bewilligung.
  • Ein Kostenzuschuss für parallele Psychotherapiebehandlungen von ärztlicher und nicht ärztlicher Psychotherapie ist nicht möglich.
  • Achtung! Der Bewilligungsantrag und die Honorarnoten müssen u.a. folgende Informationen beinhalten:
    • Klinische Diagnose (nach ICD-10 Kriterien)
    • Schweregrad der Störung
    • Anamnese