Soziales Kompetenztraining (SKT)

Soziale Kompetenztrainings gibt es seit etwa 1950 - sie gehören zu den ältesten Methoden der Verhaltenstherapie. Dabei wurden im Laufe der Zeit verschiedene Behandlungsstrategien entwickelt. Die Bedeutung ergibt sich aus einer einfachen, aber weitreichenden Erkenntnis: Menschen sind im Alltag immer wieder auf Kontakte mit ihren Mitmenschen angewiesen, wenn es darum geht, die eigenen Bedürfnisse und Ziele zu verwirklichen. Deshalb hängt ihre Selbstverwirklichung und letztlich auch ihre psychische Gesundheit ganz wesentlich davon ab, inwieweit sie fähig sind, soziale Kontakte aufzunehmen und sie bedürfnis- und zielgerecht (mit) zu gestalten (vgl. Pfingsten, 2009).